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GFS-Kriterien und Feedbackbögen

FAQ

Wie fange ich an?

So banal es klingt: überhaupt anfangen. Mach dir auch klar, wann genau du fertig sein musst (Abgabetermin)!

Mach dir deinen Arbeitsschwerpunkt (Operator) klar: Darstellen/Entfalten, Interpretieren, Analysieren, Diskutieren, Prüfen?

Lass dich inspirieren: wie gliedert deine Sekundärliteratur das entsprechende Thema?

Drei Phasen liegen vor dir, die ungefähr gleich viel Zeit in Anspruch nehmen werden. In den Methodenbüchern findest du alle möglichen Tipps - in organisatorischer Sicht ist die erste Phase entscheidend (egal ob Facharbeit oder Präsentation)

1. Planen: Fragestellungen entwickeln; Ziele und Methoden festlegen; Einstiegsrecherche, was ist der Forschungstand, Literaturausleihe und Sichtung, kopieren, bibliografieren: lesen, exzerpieren, systematisieren; gliedern: Grobgliederung / Mindmap erstellen, fortlaufend überarbeiten und Teile ausformulieren

2. Formulieren und Schreiben:

Rohfassung des Textes schreiben, ausarbeiten des Vortrags

3. Revidieren

überarbeiten, mehrfach Korrekturlesen (Inhalt, Sprache/Stil, Grammatik), Formatieren und Layout überprüfen, für die Facharbeit Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis anlegen/vervollständigen; ausdrucken und fristgerecht abgeben.

Leidest du unter “Aufschieberitis”? Das ist weitverbreitet und kommt in unterschiedlichen Schweregraden vor, ist aber nicht “unheilbar” - man muss sich jedoch auf die Schliche kommen, um den entscheidenden Stein individuell aus dem Weg räumen zu können. Lass dich beraten oder suche Hilfe unter dem Stichwort “Prokrastination vermeiden”.

s. Internettexte

siehe auch: Formalia

 

Facharbeit insgesamt besteht aus:

Deckblatt

Inhaltsverzeichnis

Text mit Fußnoten (gewöhnlich zählt nur dieser Teil zu dem Umfang, der dir vorgegeben ist, deshalb trägt er die Seitenzahlen )

Literaturverzeichnis

unterschriebene Selbstständigkeitserklärung

Das Deckblatt soll über alle wesentlichen Daten informieren, deshalb nenne folgende Angaben in übersichtlicher Anordnung:

 

I) Name der Schule (EFG Mössingen)

Fach

Schuljahr

Klasse/Jahrgangsstufe

Name der betreuenden Lehrkraft

(z.B. linksbündig oben gesetzt)

 

II) Titel der Arbeit, ggf. Untertitel

(z.B. mittig, Titel größere Schrift als Untertitel)

 

III) eingereicht von: Name der Schülerin/des Schülers, Adresse; Datum der Abgabe

(z.B. mittig unten oder rechtsbündig unten)

siehe Checkliste

Hausarbeit:

Format: Din A4

Seitenrand: oben/unten 2 cm, rechts/links 3 cm

Schriftart: Times New Roman oder Arial

Schriftgröße: 12 Punkte

Zeilenabstand: 1,5

Fußnoten: auf derselben Seite unten (Schriftgröße 9 Pkt, Zeilenabstand einfach)

Literaturverzeichnis: im Anschluss an den Text gesammelt und alphabetisch nach Autoren geordnet; Absatz hängend

Ein gutes Handout überschreitet i.d.R nicht den Umfang einer DinA4 Seite (doppelseitig) und unterstützt die Nachvollziehbarkeit einer Präsentation. Es enthält daher die wichtigsten Punkte des Vortrags stichwortartig und lässt den Aufbau bzw. die Gliederung durch eine gute Strukturierung - auch im Layout - erkennen. Dabei können auch visuelle Elemente wie Karikaturen, Bilder, Grafiken und Schaubilder, Tabellen und Diagramme verwendet werden. Je nach Thema auch Definitionen, Merksätze, Zahlen/Fakten.

Es enthält - z.B. in einem Block gesetzt auf der Seite oben links - die üblichen Informationen: Schule, Fach, ggf. Unterrichtseinheit, Titel, Referent und Datum.

Am Ende stehen die Quellenangaben und ggf. Bildnachweise in der korrekten Form.

Hinweis: dient das Handout als Tischvorlage, das schon während des Vortrages vorliegt, ist es oft kürzer gefasst als das Blatt, was im Anschluss an den Vortrag zum Nachlesen und zur Information / Sicherung des Inhalts mitgegeben wird. Dafür empfiehlt es sich - falls eine Diskussion angestrebt wird - die strittigen Fragen oder Thesen deutlich herauszustellen.

(Bsp. in Methodenkurs Sekundarstufe II, Die Präsentation planen - visualisieren - durchführen, Stuttgart 2014, S.31)

Erklärung: Qualität von Büchern, Frage: Weißt Du, wie man Bücher recherchiert? Hinweis Wikipedia als Quelle: Blick auf Links unten, Literatur, Datum und Uhrzeit mit angeben, Absprache mit Lehrer/In, ob Buch sein muss

siehe Quelle

Ich habe zu viel Material. Wie komme ich jetzt zum Text? (Problemfrage, Aufbau…)

Zuviel Material zu haben ist vermutlich eher die Regel als die Ausnahme. Hier hilft nur beherztes Überarbeiten und streichen: was ist wirklich wesentlich, wichtig und neu für dein Thema? Kann ich das Thema einschränken, weniger Aspekte bearbeiten (wichtig: mit betreuender Lehrkraft absprechen), Schwerpunktsetzung anders fassen, eingrenzen, die Argumente anders zusammenfassen?

Gibt es Aspekte oder Details, auf die man auch verzichten könnte, aber es fällt dir schwer, sie ganz wegzulassen? Vielleicht passt diese Info auch in eine Anmerkung/Fußnote.

 

Bei einer Präsentation hast du ein zeitliches Limit: Mach dir klar, wer dein Publikum ist und welche Verstehensvoraussetzung ungefähr zu erwarten ist, du musst nicht alles nochmal von vorne erklären, auch wenn es manchmal gut wäre...

Ein Plagiat ist die Verschleierung eines geistigen Diebstahls. Du gibst damit die Leistung eines Anderen als die Deinige aus. An der Universität kann der Ausschluss aus dem Studium und eine hohe Geldstrafe die Folge sein.

 

Das Ziel ist die Transparenz und Nachvollziehbarkeit: Der Leser muss nachvollziehen können, worauf Du Dich beziehst, wo Du weiter gedacht hast und welche Gedanken schon vorher gedacht wurden. Nun kann es sein, dass Du etwas schreibst, was schon jemand Anderes gedacht und geschrieben hat. Es wird jedoch aus Sprache und Einbettung oft sehr schnell klar, ob Du betrogen hast oder ob diese Doppelung einfach ein Zufall war.

 

Solltest Du Dich immer um diese Transparenz beim Zitieren bemühen, kann Dir kein Plagiat unterstellt werden, höchstens ein Formfehler, wenn Du die Zitierregeln nicht genau beachtest (siehe dazu “Zitieren”).

Muss ich sie verwenden? Welche Möglichkeiten gibt es?

Eine gute Präsentation hat oft auch eine gute Visualisierung der Inhalte als Grundlage. Eine sprachlich herausragende Präsentation kommt auch ohne Visualisierung aus.

 

Wer weniger sprachgewandt ist, verwendet besser mindestens Blätter/Folien und/oder Bilder, die den Zuhörer leiten. Eine Extremform ist die Präsentationsart Pecha Kucha (google it!).

An Software steht eine große Bandbreite zur Verfügung. Die bekanntesten sind:

Powerpoint (Microsoft)

Keynote (Apple)

Impress (LibreOffice)

Prezi (Prezi.com)

 

Wichtig ist, dass Du die korrekte Anzeige sicherstellst, wenn Du anschließend in der Schule präsentierst. Dazu hast Du folgende Möglichkeiten:

1. Am Tag vorher in der Schule testen, ob die Präsentation auf dem Schulrechner genauso angezeigt wird wie Du es erwartest.

2. Dein eigenes Gerät inkl. aller nötigen Adapter mitbringen (ebenfalls am Tag vorher testen!)

3. Deine Präsentation im PDF-Format speichern, dann kann sie nicht animiert werden, ist aber überall anzeigbar

4. Die Online-Software Prezi verwenden, die im Browser läuft und überall gleich aussieht.

 

Powerpoint, Keynote und Impress haben das selbe Prinzip: Eine Folie nach der anderen wird angezeigt. Das schafft einen einfachen Ablauf.

Prezi funktioniert wie ein großes Übersichtsblatt, bei dem Du in die verschiedenen Bereiche zoomen kannst. Das Programm versucht, unsere Strukturen im Gehirn stärker abzubilden.

 

Probier Dich einfach aus; plane nur etwas mehr Zeit ein, als Du ursprünglich denkst.

Das Problem: die Begriffe meinen umgangsprachlich nicht genau dasselbe wie im wissenschaftlichen Kontext, deshalb kommt es oft zu Missverständnissen.

Quelle: im engeren Sinne das, was für das gegebene Thema im speziellen untersucht, analysiert und zur Informationsgewinnung ausgewertet werden soll. Das kann ein Text, ein Gedicht, ein Brief, ein Roman (manchmal findest du hierfür auch den Begriff “Primärtexte”)

- aber auch ein Bild, ein Film oder eine Szene, ein Tondokument, ein Gegenstand, eine Akte, Karten oder Pläne, eine datenbasierte Umfrage etc. etc. sein.

Sekundärliteratur: (wissenschaftliche) Fachliteratur, die dem Fachgebiet, aus dem meine Quelle stammt, zugehört und sich schon mit dem, “was meine Quelle ist” , auseinandergesetzt hat (z.B. wissenschaftliche Darstellungen, Aufsätze, Hintergrundwissen und Lexikonartikel, Detailuntersuchungen)

 

Literatur ist der allgemeine Begriff für alles, was in schriftlicher/gedruckter Form vorliegt - kann also “Quellen (wenn sie in schriftlicher Form vorliegt ) und Sekundärliteratur” umfassen.

 

>> notwendig und unerlässlich ist eine kritische Prüfung, ob man an eine seriöse Quelle/Sekundärliteratur geraten ist!

>>Tipp: auf jedem Exzerpt oder Kopie immer sofort die Fundstelle (Literaturangabe) vollständig notieren

Die Rechtschreibung ist später bei der Bewerbung oder eine wissenschaftlichen Arbeit wie Deine Visitenkarte. Du solltest daher auf jeden Fall auf korrekte Rechtschreibung achten, auch wenn es anders bequemer wäre. Das Minimum ist die Rechtschreibprüfung in Word etc. Buchstabendreher müssen heutzutage nicht mehr sein.

Im Abitur werden Dir bis zu 2 Notenpunkte (= fast eine ganze Note) abgezogen, wenn die Rechtschreibung nicht den Anforderungen entspricht.

Siehe Material

Verloren zwischen Argument, Beispiel, Beleg und Gegenthese? Nützlich hierfür besonders: Wissen zu “Argumentieren” (Unterrichtseinheit Deutsch; versch. Lehrwerke).

>> “Schreibblockaden überwinden”

Suchen: Schlagwort- oder Stichwortsuche, Datenbanken (z.B. OPAC; am Ende von Wikipedia-Artikeln: nützliche weiterführende Hinweise unter “Literatur, weblinks”), Literaturangaben in einem schon gefundenen Werk, Fachbereich in einer Bibliothek durchstöbern, einen Experten fragen, Zeitungsartikel und - archive

Finden: in Bibliotheken (in Schule, Stadt Mössingen, Stadt Tübingen, Uni-Bibliothek Tübingen; OPAC; Karlsruher Virtueller Katalog KVK und viele andere)

Auswerten: lesen, exzerpieren, systematisieren, prüfen: bringts mich weiter?, sichten, ggf. weglegen

Tipp: auf die einzelnen Kopien und Exzerpte die Literaturangabe (“Fundort”) mit Seitenzahl gleich notieren, evtl. ein Kurztitelverzeichnis dafür anlegen.

Ich versichere, dass ich diese Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe. Alle Stellen, die dem Wortlaut oder dem Sinne nach anderen Werken entnommen sind, sind durch Angaben der Quellen als Entlehnung kenntlich gemacht worden.

 

Ort ________ Datum ________ Unterschrift: ___________

Ich habe einen Abschnitt, den ich gelesen habe, in eigenen Worten zusammengefasst. Wie weise ich das nach?

Im Prinzip gehst Du vor wie beim normalen Zitieren (s. “Zitieren”), mit einem wesentlichen Unterschied, denn Du gibst ja nur sinngemäß wieder:

 

vgl. Mustermann, Emma. Die Bedeutung sozialer Medien. Stuttgart: Friedrichverlag. 2016.

 

Solltest Du Dich auf mehrere Autoren gleichzeitig beziehen wollen, die für Dich Inspiration waren, musst Du verdeutlichen, welcher Teil sinngemäß von welchem Autor stammt. Wenn der gleiche Gedanke bei mehreren Autoren vorkommt, kannst Du auch beide gleichzeitig angeben, dann mit Semikolon getrennt.

Siehe Material

Bequem ist es natürlich, eine Themenliste zur Auswahl zu haben. Aber warum nicht selbstständig auf die Suche gehen? Wer weiß, wo seine eigenen Interessen liegen, findet mit Sicherheit ein Thema, für das man auch in den allfälligen Durststrecken genügend Motivation aufbringen kann.

Mach dir klar, was dein Ziel ist und was du erreichen willst. Notiere deine Ideen und Vorstellungen. Lass dich von deinem Fachlehrer/deiner Fachlehrerin rechtzeitig und (sehr) lange vor Abgabetermin im Vorfeld beraten.

Tipps zum Vorgehen im Speziellen gibt es in den Methodenbüchern (in unserer Schulbibliothek):

• Alles mit Methode

• Methodenkurs Sekundarstufe II: Die Facharbeit

• Methodenkurs Sekundarstufe II: Die Präsentation

• online: > teachSam ( Arbeitstechniken)

Bei Abgabe der Arbeit in Papierform stellt sich die Frage nicht. Bei digitaler Abgabe nutzt Du eine Scanner-App Deiner Wahl auf Deinem Smartphone, machst ein Foto von Deiner Unterschrift und fügst diese als Bild in Deine Arbeit ein.

Buch

Name, Vorname. Titel. Ort: Verlag. Veröffentlichungsdatum.

 

Ein Beispiel:

Mustermann, Emma. Die Bedeutung sozialer Medien. Stuttgart: Friedrichverlag. 2016.

 

Internetquelle

Name, Vorname des Autors. “Titel des Artikels.” Webadresse bis zum Dokument (pdf, html, jpg etc.). Stand: Datum des Auffindens.

 

Ein Beispiel:

Mustermann, Emma: “Die Bedeutung sozialer Medien.” www.spiegel.de/beispiel.pdf, Stand: 21.08.2016

 

Video

Name des Autors, alternativ Username, Titel des Clips, Datum der Aufschaltung des Videos, exakte URL sowie Abrufdatum des Clips.

 

Ein Beispiel:

Kim, Jim Yong: The Big Interview. [YouTube-Video.] Interview geführt von Jacob M. Schlesinger, Wall Street Journal, veröffentlicht am 11.10.2012 unter https://www.youtube.com/watch?v=GYcxaH7Gg-8, Stand 07.01.2015.

 

Wichtig ist, dass man die Quelle bei der 1. Fußnote komplett in dieser Form angibt (danach reicht dann eine Kurzform: Mustermann 2016, S. 4-6). Zudem muss am Ende der Hausarbeit ein Literaturverzeichnis erstellt werden.

siehe Sinngemäßes Zitat

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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