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13. Mai 2018

Erstes Fußballfieber beim WM-Vorbereitungstag am 11. Mai 2018

Beim Vorbereitungstag am 11. Mai 2018 haben sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur in ihren Länder-, sondern auch in ihren Berufsgruppen kennengelernt. Sie haben sich mit Hilfe von Lehrern und externen Referenten auf die Projektwoche vorbereitet. Die Show-Gruppe hat Kostüme geschneidert, Tänze und Stadionrufe eingeübt; Schiedsrichter, Scouts, Teamchefs und Moderatoren wurden gebrieft; die Finanz-Gruppe hat sich um die projekteigene Währung gekümmert und die Tombola vorbereitet, Presse- und Medienmitarbeiter haben eine Online-Zeitung eingerichtet und erste Berichte geschrieben und die Spieler haben sich mit einem intensiven Training und einem Test-Turnier auf ihren Einsatz als Nationalspieler vorbereitet.Bereits an diesem Vorbereitungstag waren der besondere Geist des Projekts und die Vorfreude auf die WM-Woche im Juni zu spüren.

Weitere Infos zum Projekt "Schule als Fußball-WM": www.wm-firstwald.de

Friederike Wimmer

11. Mai 2018

Schule als Fußball-WM: Projekttage am Firstwald vom 18.6.-22.6.

Wie schon 2014 und 2010 gibt es wieder Projekttage während der Fußball-WM, in dem das ganze Firstwald-Gymnasium in Mössingen eine Woche die Fußballweltmeisterschaft organisiert und spielt. Ein Jahr lang haben sich viele intensiv auf die WM am Firstwald unter der Leitung von Dieter König vorbereitet.

Nun war am 11. Mai ein Projektvorbereitungstag, wo sich jeder auf seine Rolle während der WM einstellen konnte, sei es als Spieler, Trainer, Mediziner, Cheerleader, Journalist, Fotograf, Kameramann/frau, Moderator, usw. vorbereiten konnte.

Die Projektwoche findet mit einem abwechslungsreichen Programm und Public-viewing vom 18.6-22.6. statt. Alle sind herzlich eingeladen.

Alle weiteren Infos zur WM am Firstwald findet man unter www.wm-firstwald.de

 

 

7. Mai 2018

Design-LeA: Freude am Gestalten

An zwei Nachmittagen fand im letzten Quartal die Design-LeA statt. Zunächst sind wir den Fragen nachgegangen, was Design bedeutet, wie Gegenstände ihre Form erhalten und welche Gedanken dahinter stecken. Anhand von Bildern, kurzen Filmen, aber auch realen Gegenständen diskutierten wir, was uns Gegenstände über ihre Form vermitteln und ob das Design „funktioniert“, also dem Nutzer sagt, wofür ein Gegenstand da ist und wie man ihn benutzt. 

Nach und nach haben wir uns immer mehr in die Rolle des Designers/der Designerin begeben: Zuerst haben wir versucht, Eigenschaften wie z.B. „schwer“ , „schnell“ oder „weich“ als Bleistiftskizze umzusetzen, dann haben wir uns auch an Gegenstände, wie Briefwaage, Flasche oder Sitzmöbel gewagt. Unsere Ideenskizzen haben wir uns gegenseitig präsentiert und gemeinsam bewertet. 

Die Fotos sind während des Projektes „10-Minuten-Stuhl“ entstanden. Hier konnten wir den Ablauf eines Designprojektes mit seinen Herausforderungen selbst nachempfinden: vorgegebener Zeitrahmen, Absprache im Team, begrenzte Werkzeug- und Materialwahl sowie klare Anforderungen (Sitzfläche 10cm über der Tischfläche) an das Endobjekt. 

Ganz schnell waren die zwei Nachmittage vergangen und die Lust am Designen geweckt.

Peter Schürg

30. April 2018

Das Firstwald-Gymnasium bei den Tablet Days in Rorschach (CH)

EduCamps, ExcitingEDU, Mobile Schule Oldenburg, Tablet Days - Viele Tagungen beschäftigen sich gerade mit der Frage, wie die Schule fit für's 21. Jahrhundert gemacht werden kann.

Auch wir waren bei den Tablet Days als Referenten zur "Schulentwicklung" im Einsatz. Hier sind die Ergebnisse zu finden:

Vortragsfolien

Workshopergebnisse

 

Vielen Dank für die tollen Ergebnisse, die auch den engagierten Teilnehmern zu verdanken sind! 

Matthias Förtsch und Philipp Reitter

17. April 2018

Handball-Steinlachpokal der Klassen 5 & 6

Es wuselte und wimmelte am Mittwoch, den 21. März, als sich die Teams der Schulen aus dem Steinlachtal ein Stelldichein gaben, um in vier Wettkampfklassen die Sieger zu ermitteln. Der Turniersieg stand für die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht im Vordergrund: Mit viel Spaß und Engagement bestritten die Kinder die Spiele und zeigten hervorragende Leistungen. Wie immer war das Turnier super von den Mentoren des Quenstedt-Gymnasiums und deren Lehrern organisiert und die Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer zeigten sich begeistert von den Leistungen und der freundlichen Atmosphäre, die trotz allem Wettkampf und auch der einen oder anderen strittigen Szene überall zu spüren war.

Unsere SchülerInnen zeigten tolle Leistungen. Hervorzuheben ist der TURNIERSIEG der Mädels aus der 6b sowie ein 2. PLATZ der Jungs aus der 5b.

 

Ergebnisse des Firstwald-Gymnasiums im Überblick:

5a Mädchen 13. Platz, 5a Jungen 15. Platz

5b Jungen 2. Platz, Mädchen 5. Platz

6a Mädchen 9. und 13. Platz, Jungen 16. und 17. Platz

6b Mädchen 1. und 7. Platz

6b Jungen 5. und 14. Platz

Martina Hotz

LEA: Haben Tomaten eigentlich Gene? Und wenn ja, warum werden wir nicht rot, wenn wir sie essen?

Am Samstagmorgen brachen mein Mann und ich mit 10 Schülern auf, um einen Tag in den Studenten-Laboren des ZMBPs (Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen) an der Universität Tübingen zu verbringen. Dort trafen wir auch unsere Kollegin Annett Strauß, die uns freundlicherweise bei unserer LEA unterstützte. Nach zwei Jahren mit eher bio-chemisch orientierten LEAs wollten wir diesmal Versuche aus dem Bereich der Molekularbiologie und Gentechnik mit den Jugendlichen durchführen.

Bei einem der Experimente gelang es allen Schülern mittels einer Mischung aus Salz, Wasser, Zitronensaft und Spülmittel DNA aus Tomaten zu isolieren und diese als Knäuel zu „angeln“. Somit war schon einmal die Frage nach den Genen bzw. DNA in Tomaten beantwortet.

Was passiert allerdings wenn wir „fremde“ sprich z.B. Tomaten-DNA zu uns nehmen, sie also essen. Diese Situation wurde quasi im Reagenzglas mit 1% Salzsäure (vergleichbar zur Magensäure) simuliert. Die so behandelte Tomaten-DNA wurde dann in eine Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) eingesetzt. Die Jung-Wissenschaftler haben damit versucht, ein bestimmtes Tomaten-Gen zu `multiplizieren` und nachher auf einem Gel sichtbar zu machen. Verglichen wurde der Ansatz mit unbehandelter Tomaten-DNA.

Und was war das Ergebnis? Nur so viel sei verraten, keiner der Schüler hatte nachher Sorgen frisches Gemüse in der Mittagspause zu essen.

Zusätzlich zu den Experimenten, die man selber durchführen konnte gab es auch noch Demoversuche (fluoreszierende Tabakpflanzen) und Theorie in Form von Vorlesungen über z.B. DNA, Proteine und Pflanzenbakterien, die Tumore in Bäumen hervorrufen können (man ist ja an der Uni).

Fazit: Jugendlichen Spaß und Verständnis an und für Wissenschaft und diesmal insbesondere für Molekularbiologie zu vermitteln war und ist unser Anliegen. Eine LEA vorzubereiten und durchzuführen ist ehrlich gesagt eine Menge Arbeit. Aber wenn man dann ein: „Das war echt cool“, gesagt bekommt oder Fragen gestellt werden, über die man selber noch so nicht nachgedacht hat, dann war es das wert.

 

 

 

 

Edda und Thomas Lahaye

Gründungsschulleiter Eberhard Mitzlaff gestorben

Alles vergehet, Gott aber stehet, ohn alles Wanken, seine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund.

Dankbar nehmen wir Abschied vom Gründungsschulleiter unserer Schulen am Firstwald

Oberstudiendirektor i.R. Eberhard Mitzlaff

Er hat das Aufbaugymnasium von 1964–1986 geleitet und den Geist dieser Schulen bis heute wesentlich geprägt. Seine Kreativität war verbunden mit pädagogischem Mut, der in der Hoffnung begründet war, jeden Schüler mit seinen Talenten zu fordern und zu fördern. So war für ihn die Schule damals wie auch für uns heute immer eine Baustelle, um den einzelnen Menschen und den gesellschaftlichen Herausforderungen gerecht zu werden. Mit Eberhard Mitzlaff verlieren wir eine herausragende Persönlichkeit, die als Schulleiter und Landessynodaler Schule und Kirche wesentlich mitgestaltet hat.

Känguru-Wettbewerb 2018

Am 15. März nahmen 141 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 9 am diesjährigen Känguru-Wettbewerb teil. Der Känguru-Wettbewerb ist ein internationaler Mathematik-Wettbewerb mit jährlich über 6 Millionen Teilnehmern aus über 70 Ländern. In 75 Minuten mussten die Schülerinnen und Schüler 30 Multiple-Choice-Aufgaben zum Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen lösen. Die erfolgreichsten Teilnehmer werden bei der nächsten Schulversammlung ausgezeichnet.      

 

Thomas Schlecht

Badminton – 3. Platz beim Landesfinale von Jugend trainiert für Olympia

Am Freitag, den 9. März, fand in Pfullendorf das Landesfinale von Jugend trainiert für Olympia im Badminton statt. Vier Schüler des Firstwald-Gymnasiums hatten sich bei der ersten Teilnahme an diesem Wettbewerb über einen sehr starken Auftritt beim RP-Finale direkt für das Landesfinale qualifiziert, bei dem nur noch die vier besten Mannschaften aus ganz Baden-Württemberg antreten durften. Zu den Badminton-Talenten gehören: Mika Tiegs, Janne Straub, Konstantin Singer und Jan Willemßen.

Mit leider nicht ganz optimalen Voraussetzungen reiste das hochmotivierte Team an. Trotz einer Knieverletzung von Janne Straub und einer Erkältung von Jan Willemßen ließen sich die Jungs nicht davon abhalten, sich der starken Konkurrenz zu stellen.

Zu den vier besten Teams gehörten neben dem Firstwald-Gymnasium noch das Otto-Hahn-Gymnasium Ostfildern, die Internationale Gesamtschule Heidelberg sowie das Oberrhein Gymnasium Weil am Rhein.

Leider stellte sich direkt nach der ersten Begegnung gegen Ostfildern mit drei gewonnen Einzelspielen und zwei gewonnenen Doppeln heraus, dass uns ein Fehler bei der Aufstellung unterlaufen war, woraufhin die Wettkampfleitung einige Spiele als ungültig und Niederlage für uns zählte. Deswegen ging die eigentlich haushoch gewonnene Begegnung an Ostfildern.

Trotz dieser Enttäuschung und eines Fehlers, für den die Jungs absolut nichts konnten, rafften sie sich zusammen und starteten motiviert in die Spiele gegen Weil am Rhein. Nach sehr spannenden Ballwechseln ging diese Begegnung mit einem gewonnenen Doppel und drei gewonnenen Einzelspielen recht knapp an Weil am Rhein.

Die letzte Begegnung gegen Heidelberg gewannen unsere Jungs wieder souverän mit 4 gewonnen Einzelspielen und einem gewonnen Doppel.

Am Ende sprang ein sehr guter 3. Platz hinter Weil am Rhein und Ostfildern heraus, wobei ohne Annullierung der ersten Begegnung der 2. Platz drin gewesen wäre!

Am Ende des Tages beschlossen die Jungs einfach, im nächsten Jahr wieder anzugreifen und vielleicht da dann ganz oben auf dem Treppchen zu stehen und sich somit für das Bundesfinale zu qualifizieren.

Zuzutrauen wäre es den Talenten, die allesamt bei der Spvgg Mössingen unter dem Trainer Reinhold Portscheller trainieren und auch in den nächsten Jahren weiterhin zusammen spielen dürfen.

Klasse 8 a + 8 b - Drittortbegegnung in Kehl/Rhein vom 5. bis 8. März 2018

Tag 1:

Wir haben uns um Montagmorgen um 7:45 Uhr am Freibad Parkplatz getroffen und haben unsere Gepäck in den Bus gepackt. Die Freude war sehr groß bis wir bei Bad Sebastians Weiler 1h wegen einem großen Unfall im Stau standen. Als wir dann weiter auf dem Weg nach Frankreich waren hat sich die Stimmung wieder schnell verbessert. Nach insgesamt 4h Fahrt im Reisebus waren wir schon an Freiburg vorbei und sind um 12:30 Uhr gut in Colmar angekommen. Wir durften selber Gruppen einteilen und haben einen Stadtplan bekommen mit Aufgaben zu den dazugehörigen Zielen. Es gab kleine Missverstände mit dem Stadtplan, da der Start nicht beim Bus war sondern in der Innenstadt. Als wir nach und nach die Ziele angelaufen hatten und dazu die Fragen beantwortet haben, hatten wir genug Zeit um noch etwas zu Essen. Bei dem Besichtigen der Stadt ist uns aufgefallen, dass es in Colmar viele Fachwerkhäuser gibt und das die Stadt durch den Fluss den Namen „klein Venedig“ bekommen hat. Wir hatten auch sehr viel Glück mit den Wetter, da die Sonne seit der Ankunft bis zur Abfahrt geschient hat. Um 16:00 mussten wir uns dann wieder am Bus sein um zu der Jugendherberge in Kehl zu fahren. Die Fahrt nach Kehl dauerte 1h und nach dem Ausladen des Busses mussten wir schnell unser Gepäck in die vorgesehenen Zimmer bringen da wir direkt zum Essen mussten. Zum Verzehr gab es Schnitzel mit Spätzle und Soße. Nach dem Essen gingen wir dann in die jeweiligen Räume um das Gepackt zu verstauen und unsere Betten zu beziehen. Um 20:15 sind dann auch die Franzosen gekommen. Die am Anfang sehr versperrte Interaktion mit den Franzen hat sich zum Glück durch die Kennen Lernspiele gelöst und der Montagabend wurde sehr unterhaltsam sowie witzig. Um 22:00 Uhr war dann Nachtruhe und alle sind auf ihre Zimmer gegangen. (zzzzZzzzzzzzZzzzz)

Tag 2:

Zum Frühstück konnte jeder essen was er wollte. Es gab eine große Auswahl an Brötchen, Käse, Wurst und Müsli aller Art. Den Meisten hat es sehr gut geschmeckt. Nach dem Frühstück haben wir dann noch unsere Vesperdosen ordentlich gefüllt und dann ging's auch schon los.

Gruppenspiele: Als wir dann zur Wildzeit gegangen sind haben uns Dirk und Jasmin freundlich empfangen. Zuerst haben wir „Rugby“ gespielt. Dabei ging es darum, ein Seil namens Ball durch die Beine nach hinten durchzugeben, während die andere Gruppe einen Kreis bilden und einer um diesen Kreis sprintet, um Punkte zu bekommen. Das hat jetzt nicht unbedingt sofort geklappt, da es einige Verständnisprobleme gab.

Das nächste Spiel war etwas einfacher zu erklären. Es ging darum, eine „Bombe“ auf einem Ring der an Schnüren befestigt war, an diesen zum Ziel zu tragen, dabei hatte jede 2. Person eine Augenbinde und konnte damit nichts sehen. Das nächste Spiel hat eigentlich keinem Spaß gemacht und hatte auch keinen Sinn. Mann musste „Finger fangen“. Mann steht in einem Kreis und versucht beim Kommando den Finger seines Nachbarn zu fangen und gleichzeitig seinen eigenen retten.

Feuermachen:

Nach einer kurzen Pause teilte sich die Gruppe nochmal auf.

Die einen gingen Bogenschießen (worauf wir noch später zurückkommen werden) die anderen gingen Feuermachen.

Beim Feuermachen ging es darum mit verschiedenen Methoden Feuer zu machen (z.B. ohne Feuerzeug).

Als erstes suchten wir Material z.B. Stroh, dünne Äste und auch ein paar etwas dickere Äste, um dann in einer Eisenschale ein Feuer zu machen. Wir haben gelernt wie man am besten mit Streichhölzern, Lupe oder Messer und  Magnesiumstange das Stroh, die Birkenrinde und die Watte entzündet. Nach einigen Versuchen hatten es dann auch die letzten geschafft und werden in Zukunft hoffentlich auch nicht im Wald erfrieren.

Bogenschießen:

Beim Bogenschießen hat uns Jasmin gezeigt wie man einen Bogen richtig hält, wie man damit zielt und wie man den Pfeil einlegt.

Und alle haben mindestens einmal getroffen.

Abschlussspiele:

Als Abschlussspiel mussten wir durch ein Moor laufen. Es ging darum den Boden nicht zu berühren da man sonst „Blind“ wird und eine Augenbinde bekommt. Man musste mithilfe von  „Schildkröten“ eine bestimmte Strecke  schneller als das andere Team zurücklegen.

Abendessen:

Zum Abendessen gab es Fleischküchle mit Kartoffelbrei. Das war sehr lecker.

Abendprogramm:

Als erstes haben wir Zweiergruppen gemacht, immer ein Deutscher und ein Franzose. Wir haben deren Fragen beantwortet, die sie für ihr Portfolio gebraucht haben.                               Danach haben wir in Gruppen verschiedene Lieder „gesungen“. Und sind anschließend ins Bett gegangen.

Tag 3: Besuch Straßburg

An Tag drei besuchten wir zuerst das Europaparlament in Straßburg. Um 8:00 Uhr fuhren wir mit der Tram zusammen mit den französischen Schülern dort hin.                                                                                                 

Wir wurden von einer jungen Französin durch das Parlamentsgebäude geführt, welche uns Einiges auf Französisch erklärte. Die erste Station unserer Besichtigung war ein 360° Kino, in dem wir einen kurzen Film über die Aufgaben der EU angesehen haben:

Schutz vor Terrorismus schaffen / Internationale Beziehungen schaffen

Allen natürliche Lebensgrundlage ermöglichen / Forschung und Technik vorantreiben

Verwaltung / Freiheit, Sicherheit und Rechte ermöglichen

Inlandsangelegenheiten / Kontrolle der Mitglieder, des Volkes und der Beziehungen

Unser nächster Stopp war ein Miniaturmodell des Europaparlaments. Dieses ist so gebaut, dass es so aussieht, als wäre es nicht fertiggestellt. Das „Loch“ in der Fassade steht für alle Staaten, die in Zukunft noch in die EU eintreten werden.

Danach ging es noch weiter in den großen Konferenzsaal. Hier treffen sich die Vertreter der EU, um z.B. über Entscheidungen abzustimmen. Außerdem bekamen wir wieder viele interessante Fakten zum Parlament! Wusstet ihr, dass die EU 2012 den Friedensnobelpreis gewonnen hat?

Die EU ist eine Demokratie, wir könne die Vertreter wählen; die Anzahl der Abgeordneten hängt von der Einwohnerzahl des Landes ab: Deutschland wird von 96 Politikern vertreten und hat damit die  größte Mehrheit im Parlament. Frankreich zum Beispiel hat 74 Vertreter. In der Versammlung sitzen die Politikerinnen und Politiker nicht nach Ländern, sondern nach politischen Interessen. Für die Kommunikation gibt es 567 Kombinationen, die übersetzt werden müssen. Jede Sprache hat 4 Übersetzer, die alle 20 Minuten tauschen.

Nachdem wir ein Denkmal besichtigt haben, sind wir in die Altstadt zur Kathedrale „Notre Dame De Strasbourg“ gefahren. Es gab viel Schönes zu Sehen und zu kaufen. Eine gemischte Gruppe von uns hat auch den Turm bestiegen und die schöne Aussicht genossen.

Zwischendurch hatten wir zur Mittagszeit eine Stunde Freizeit, in der wir die Stadt noch in Kleingruppen erkunden durften. Wir haben französisches Essen probiert und Souvenirs gekauft.

Später, als sich die ganze Gruppe wieder zusammengefunden hatte, haben wir auch „La Petite France“ besucht, ein malerisches Altstadtviertel Straßburgs. Dort haben wir (wie all die anderen Touristen) viele Fotos gemacht, bevor wir uns auf den Rückweg zur Jugendherberge gemacht haben.

Während sich der Tag dem Ende zuneigte, haben wir uns langsam von unseren französischen Freunden verabschiedet. Mit Gesellschaftsspielen wie Uno, Monopoly, 4 gewinnt, Werwolf, verschiedenen Kartenspielen und Musik beendeten wir eine schöne gemeinsame Zeit.

 

 

Monument des Morts

Das Monument des Morts bedeutet ,,Denkmal der Toten‘‘ und wurde 1936 von Leon Driver erbaut. Es steht in Straßburg auf dem Place la République. Zusehen ist eine Mutter welche Straßburg symbolisieren soll, sie hält ihre zwei toten Söhne trauernd in den Armen. Der eine Sohn starb als französischer Soldat, und der andere in der deutschen Armee. Als Zeichen des Friedens reichen sie sich im Tod die Hände. Es wurde als Andenken an die Gefallenen im Ersten Weltkrieg erschaffen. Um das Monument bilden vier Ginkobäume ein Quadrat. Die Ginkobäume sollen majestätisch wirken. Ihre Samen sind essbar und besitzen für Menschen eine heilende Wirkung. Das Denkmal bildet den Mittelpunkt des Quadrates der Bäume aber auch das Zentrum des Ringförmigen Parks und sogar den Ausgangspunkt der Alleen.

Um zu zeigen dass wir Freunde sind haben alle französischen und deutschen Schüler ein Foto vor dem Denkmal gemacht.

 

4 Tag:   Donnerstag der 8 März 2018

Am Morgen des letzten Tages, um 8:30 Uhr, haben wir uns als erstes von den französischen Schülern verabschiedet. Dann sind wir zum zweiten Mal mit der Tram nach Strasbourg gefahren. Schließlich sind wir am Homme de Fer angekommen. Ab da hatten wir Freizeit bis 11.45Uhr. In Strasbourg konnte man zum Beispiel in das Einkaufszentrum Centre Commercial, McDonalds oder zu den Souvenirshops an der Cathédrale gehen. Von 12 Uhr bis ca 12.30Uhr sind wir dann zurück nach Kehl gefahren. Um 13Uhr kam auch schon unser Bus, mit dem wir bis um 15:30 nach Hause gefahren sind.

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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