NÜRNBERGFAHRT K2 GESCHICHTE NEIGUNGSKURS

Montag, 16.09., 9.30 Uhr: Der Neigungskurs Geschichte traf langsam am Tübinger Hauptbahnhof ein. Ausgeschlafen und entspannt starten wir mit Vorfreude in den Tag. Nach fünf Stunden Fahrt mit dem Flixbus kamen alle trotz Stau gut gelaunt an. Unser Hostel war keine fünf Minuten vom Busbahnhof entfernt. Dort blieb jedoch nicht viel Zeit, da wir um 16 Uhr schon eine Führung durch das Nürnberger Gerichtsgebäude hatten. Dort konnten wir den Saal besichtigen, in dem die Hauptkriegsverbrecher angeklagt worden waren. Nach einer interessanten Führung durch das Memorium, wobei wir viel Wissenswertes erfuhren, beschäftigten wir uns anschließend mit einigen Angeklagten genauer und vollzogen Anklageschrift und Verteidigungsstrategie inhaltlich nach. Danach kam jedoch auch schon Hunger auf. So marschierten wir 14 Schüler mit unseren zwei Geschichtslehrern durch die zweitgrößte Stadt Bayerns in die Altstadt hinein. Auf unserem Plan für heute stand noch eine Dunkelführung durch die historischen Felsengänge Nürnbergs. Die Zeit bis zur Führung überbrückten wir mit leckerem, typisch bayrischen Essen. Punkt 21:00 Uhr begann dann der Abstieg mit Lampen und Helmen runter in die Felsenkeller. Unser Guide konnte uns viel über Mythen und alte Legenden der Stadt Nürnberg erzählen. Dienstag, 17.09., 09:30 Uhr: Nach einem Frühstück im Hostel und der Besprechung des Tagesablaufes machte sich unsere Gruppe auf zum Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Noch heute sieht man große Bauüberreste von diesem gigantischen Gebäude. Wir nahmen uns viel Zeit, das Museum zu erkunden. Durch Texte, Videos und Bilder wurde uns die nationalsozialistische Gewaltherrschaft sowie die Geschichte der Reichsparteitage nähergebracht. Das Museum war sehr interessant und ansprechend eingerichtet, es machte also wirklich Spaß sich Informationen durchzulesen und abzuspeichern. Viel zu früh endete unsere Zeit in Nürnberg, da wir um 15 Uhr unsere Heimreise antreten mussten. So schnell war unser Nürnberg Ausflug nun auch wieder vorbei und selbst wenn wir alle gerne noch einen Tag oder auch zehn Tage länger dageblieben wären, war da auch die Vorfreude auf das eigene Bett.
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